IBB Geschäftsbericht 2021

IBB Geschäftsbericht 2021 Anpacken für Berlin
Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück, was angesichts der anhaltenden Coronapandemie erfreulich ist. Wir haben insgesamt Finanzierungszusagen von mehr als 3 Mrd. EUR ausgesprochen. Ein absoluter Rekord. Aber auch ohne Sondergeschäfte kommen wir auf Zusagen von rund 1,7 Mrd. EUR im Fördergeschäft. Ein Topergebnis für die nachhaltige Entwicklung Berlins.

Dr. Hinrich Holm

Vorsitzender des Vorstandes, IBB


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit Dr. Hinrich Holm, IBB Vorstandsvorsitzender

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Dr. Hinrich Holm – 5 Fragen in 100 Sekunden

Das Geschäftsjahr 2021 im Überblick

Die IBB schließt das Geschäftsjahr 2021 trotz der weiterhin vorherrschenden pandemischen Lage mit einem guten Ergebnis ab. Insgesamt konnten Finanzierungszusagen in Höhe von 3.009,1 Mio. Euro ausgesprochen werden, die das Vorjahresergebnis (2,2 Mrd. Euro) deutlich übertreffen. Dieses Ergebnis ist geprägt durch zwei Sondergeschäfte in der Wirtschaftsförderung. Mit Finanzierungszusagen in der Wirtschafts- und Immobilienförderung von rund 1.753 Mio. Euro (ohne Sondergeschäfte) konnte das Niveau vom letzten Jahr nahezu gehalten werden (- 1,2%).

Das wirtschaftliche Ergebnis lag mit 322,2 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert. Nach der Leistung eines Berlin-Beitrags in Höhe von 15 Mio. Euro verblieb ein Jahresüberschuss von 307,2 Mio. Euro. Dieser Überschuss ist insbesondere auf die am 10. November 2021 getroffene Vereinbarung mit dem Land Berlin zur Vereinnahmung von zustehenden Tilgungsanteilen aus §3 Grundvertrag von 284,8 Mio. Euro zurückzuführen. Aber auch ohne Tilgungsanteile aus §3 Grundvertrag liegt der Jahresüberschuss inklusive EFRE-Zuschüssen mit 22,3 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 11,8 Mio. Euro.


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit Angeliki Krisilion, IBB Vorstand

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Angeliki Krisilion – 5 Fragen in 100 Sekunden

Coronahilfen für Berlin – Wir packen es an!

IBB Geschäftsbericht 2021 Coronahilfen für Berlin

Die Coronapandemie und die damit verbundenen notwendigen Einschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens trafen die Berliner Wirtschaft hart. Viele Unternehmen, KMU und Soloselbstständige in der Stadt gerieten in eine schwere wirtschaftliche Krise. Mit breit aufgestellten und immer wieder angepassten sowie verbesserten Hilfsprogrammen konnten der Bund und das Land Berlin die Wirtschaft vor erheblichen Schäden bewahren, zahlreiche Existenzen und Arbeitsplätze sichern und die wirtschaftlichen Folgen deutlich abschwächen.

Die IBB hat gemeinsam mit ihren Schwestergesellschaften die von Bund und Land aufgelegten Hilfsprogramme für Berlin abgewickelt und die Hilfen in Form von Zuschüssen, Darlehen und Beteiligungen ausgereicht. Insgesamt wurden in den Jahren 2020 und 2021 in über 30 Programmen rund 5,8 Mrd. Euro ausgezahlt und dadurch zahlreiche Arbeitsplätze in Berlin gefördert. Allein in 2021 wurden rund 3,5 Mrd. Euro an Coronahilfen ausgezahlt.

20 Corona-Hilfsprogramme 3,5 Milliarden Euro ausgezahlt

Wirtschaftsförderung


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit Petra Springer-Bautz, IBB Wirtschaftsförderung

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Petra Springer-Bautz – 5 Fragen in 100 Sekunden

Die Stärkung der Berliner Wirtschaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind die obersten Ziele der Wirtschaftsförderung. Im Zentrum unserer Wirtschaftsförderung steht daher die Förderung und Finanzierung von Start-ups und Gründer:innen sowie von Bestandsunternehmen. Die Finanzierungszusagen erreichten sowohl mit als auch ohne Sondergeschäfte in 2021 Rekordwerte. Inklusive Sondergeschäfte konnten insgesamt rund 1,6 Mrd. Euro und ohne Sondergeschäfte 443,1 Mio. Euro ausgesprochen werden.

IBB Wirtschaftsförderung Finanzierungszusagen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro

Immobilienförderung


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit Caroline Anker, IBB Immobilienförderung

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Caroline Anker – 5 Fragen in 100 Sekunden

Wie viele andere Metropolen steht auch Berlin vor der großen Herausforderung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Einwohnerwachstum der letzten Jahre ist nach wie vor eine Herausforderung für den Berliner Wohnungsmarkt. Auch die Pandemie kann allenfalls als kurze Verschnaufpause gewertet werden. Die über die Jahre aufgebauten Defizite bleiben, bezahlbarer Wohnung ist knapp und wird gebraucht. Die IBB unterstützt daher den Bau preiswerter Wohnungen und die Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungsbestands. In der Immobilien- und Stadtentwicklung konnten in 2021 Finanzierungszusagen in Höhe von 1.309,7 Mio. Euro getätigt werden. Im Berichtsjahr hat die IBB ca. 13.750 Wohnungen finanziert.

IBB Finanzierungszusagen in Höhe von 1.163,4 Millionen Euro und circa 13750 Wohnungen finanziert

Digitalisierung


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit Eike Schmaida, IBB Digitalisierung und Digital Unit

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Eike Schmaida – 5 Fragen in 100 Sekunden

Die IBB ist selbstverständlich auch vom digitalen Wandel in der Finanzindustrie betroffen. Unsere Kund:innen setzen digitale Prozesse voraus – von der Antragstellung bis zur Kreditvergabe. Seit einigen Jahren setzen wir daher digitale Projekte um. Angefangen von der digitalen Antragsstrecke in unserem Kundenportal bis hin zu Erweiterungen wie dem Produktfinder für die schnelle und unkomplizierte Förderproduktsuche. Diese Lösungen stellen wir auch regelmäßig auf den Prüfstand und optimieren weiter, wo es notwendig ist.

Schwestergesellschaften der Investitionsbank Berlin

IBB Geschäftsbericht 2021 IBB Unternehmensverwaltung und Schwestergesellschaften

Im Zuge der Neustrukturierung der Investitionsbank Berlin wurden sämtliche Tochtergesellschaften und Beteiligungen der IBB auf die IBB Unternehmensverwaltung übertragen. Die ehemaligen Töchter sind nun Schwestergesellschaften der IBB, die das Portfolio der IBB mit besonderen Finanzierungs- und Förderangebote ergänzen. Die IBB Ventures bietet Venture-Capital-Finanzierungen und die IBB Business Team GmbH ausgewählte zuschussbasierte Förderprogramme an. In 2020 wurde zur Umsetzung von Coronahilfen für Start-ups zudem die IBB Capital GmbH gegründet.

Nachhaltigkeit in der IBB Gruppe


Video 5 Fragen in 100 Sekunden mit André Meinecke, Nachhaltigkeit IBB Gruppe

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André Meinecke – 5 Fragen in 100 Sekunden

Die IBB hat gemeinsam mit ihren Schwestern in den letzten Jahren viel für ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement getan und bereits in 2020 das Nachhaltigkeitsprojekt "Impact Bank Berlin" neu gestartet. Das Projekt hat die Aufgabe, weitere Verbesserungspotenziale zu identifizieren und deren organisatorische Umsetzung vorzubereiten. Fokusthemen sind unter anderen die Menschenrechte sowie der Aufbau eines an strengen ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) orientierten Portfolios im Rahmen der Anlagen unserer Liquiditätsreserven durch unseren Treasury-Bereich.

ESG-Teilportfolio im Volumen von 414 Millionen Euro

Weiterführende Informationen

Neues Geschäftsfeld Arbeitsmarktförderung geht an den Start

IBB Geschäftsbericht 2021 Ausblick 2022

Mit der Arbeitsmarktförderung erweitert die IBB ab 2022 ihr Portfolio um ein weiteres Geschäftsfeld, das sich primär der Förderung und der Investition in Menschen sowie unserer Gesellschaft widmet. Darin sind eine Vielzahl von Förderprogrammen des Landes Berlin angesiedelt, die mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) kofinanziert werden. Der Fokus liegt darauf, den Fachkräftebedarf zu sichern sowie durch soziale Inklusion und Bildung Menschen in ihrer Teilhabe an der Gesellschaft zu stärken.

In der gesamten Förderperiode werden 16 Förderinstrumente aufgelegt, die in unterschiedlichen Sparten – Gründung, Beratung, (Weiter-)Bildung/Coaching, Orientierung und Integration – angesiedelt sind. Zum Start in 2022 werden insgesamt vier Förderinstrumente angeboten. Das Gesamtfördervolumen für ESF+ beträgt 357,4 Mio. Euro, darin enthalten sind rund 143 Mio. Euro zur Betreuung der 16 Förderinstrumente.

Finanzberichte der Investitionsbank Berlin als Download

Finanzberichte der IBB Unternehmensverwaltung als Download

Kontakt

Jens Holtkamp, Leiter Unternehmenskommunikation

Jens Holtkamp

Leiter Unternehmenskommunikation

Telefon: 030 / 2125-2960

Fax: 030 / 2125-2902