Glossar
A-E
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Abschreibungskriterium
Zur Beurteilung der Förderfähigkeit nach dem Abschreibungskriterium werden zwei Größen miteinander verglichen: Betrachtet werden einerseits die verdienten Abschreibungen der letzten drei Jahre des antragstellenden Unternehmens. Diese werden addiert und dann durch drei geteilt, so dass sich der durchschnittliche verdiente Abschreibungsbetrag der letzten drei Jahre ergibt.
(Bsp: 1. Jahr 24.000 EUR, 2. Jahr 15.000 EUR, 3. Jahr 15.000 EUR,
Summe 54.000 EUR : 3 = 18.000 EUR)Dieser Größe gegenübergestellt wird das geplante Investitionsvolumen, ebenfalls bezogen auf ein Jahr (also: Geplant sind 100.000 EUR Investitionen in einem Zeitraum von 2 Jahren -> hier ist das durchschnittliche jährliche Investitionsvolumen 50.000 EUR). Vergleichen Sie nun beide Zahlen miteinander, so gilt: Ihr Vorhaben ist im Rahmen der GRW (ehemals GA) förderfähig, wenn Ihr geplantes jährliches Investitionsvolumen mindestens 50% höher ist die durchschnittlichen verdienten Abschreibungen. Für unser Beispiel heißt das: 18.000 EUR + (50% von 18.000 = 9.000 EUR) ergibt 27.000 EUR. Diese 27.000 EUR sind das mindestens erforderliche durchschnittliche jährliche Investitionsvolumen. Mit den geplanten 50.000 EUR) pro Jahr liegt unser Beispielunternehmer weit über diesem erforderlichen Wert. Die GRW-Förderfähigkeit nach dem Abschreibungskriterium ist gegeben, selbst wenn keine neuen Dauerarbeitsplätze geschaffen werden.
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Aufwendungsdarlehen
Darlehen, das an den Bauherrn zur Senkung der laufenden Aufwendungen (Kapitalkosten, Bewirtschaftungskosten) vergeben wird, um insbesondere eine Senkung der Miete zu erreichen. Diese Förderung ist zeitlich begrenzt und wird in regelmäßigen Zeitintervallen abgebaut.
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Aufwendungshilfe
Sammelbegriff für Aufwendungsdarlehen und Aufwendungszuschuss
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Aufwendungszuschuss
Zuschuss, der an den Bauherrn zur Senkung der laufenden Aufwendungen (Kapitalkosten, Bewirtschaftungskosten) vergeben wird, um insbesondere eine Senkung der Miete zu erreichen. Diese Förderung ist zeitlich begrenzt und wird in regelmäßigen Zeitintervallen abgebaut.
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Ausfallbürgschaft
Eine Ausfallbürgschaft ist eine besondere Form der Bürgschaft, bei der ein Bürge nur dann einspringt, wenn ein Kreditnehmer seine Schulden nicht zurückzahlen kann und alle Möglichkeiten zur Rückforderung ausgeschöpft wurden. Zunächst muss die Bank versuchen, das Geld direkt vom Schuldner, etwa durch Mahnungen oder Zwangsvollstreckung, zurückzubekommen. Erst wenn dabei ein finanzieller Verlust entsteht, übernimmt der Bürge diesen Ausfall ganz oder teilweise.
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Auszahlungskurs
Kurs, zu dem ein Kredit ausgezahlt wird. Der Abschlag vom Kreditbetrag wird als Disagio bezeichnet. Die Differenz ist der Auszahlungsbetrag.
Beispiel:
Kreditsumme: 100.000 Euro, Auszahlungskurs: 96 %
Auszahlungsbetrag: 96.000 Euro
Disagio: 4.000 Euro -
BWA
Diese Auswertung umfasst alle Kennzahlen über die derzeitigen Kosten, die derzeitigen Erlöse (Umsätze aus Verkäufen). Allgemein wird die Ertragslage des Unternehmens veranschaulicht. Die BWA wird monatlich erstellt/aufgestellt und ist somit kein regulärer Jahresabschluss, welcher jährlich aufgestellt wird.
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Bankübliche Besicherung
Die bankübliche Besicherung umfasst Sicherheiten, welche sich die Bank einholen kann, um bei nicht zahlungsfähigen Kunden die Verluste zu minimieren.
Darunter versteht man Bankeinlagen, Immobilien, Grundstücke, Wertpapiere zu einem bestimmten Wert und Lebensversicherungen. Bürgschaften von Privatpersonen zählen i.d.R. nicht dazu.
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Beihilfefreier Eigenbeitrag
Beihilfefreier Eigenbeitrag bezeichnet den Teil der Finanzierung eines Vorhabens, den ein Unternehmen aus eigenen Mitteln (z. B. Gewinnrücklagen, Kapitalzuführungen) erbringt, ohne dass hierfür öffentliche Mittel gewährt werden. Im Kontext von Förderprogrammen bedeutet dies: Der Eigenbeitrag darf keine öffentliche Förderung, keine subventionierten Zinssätze und keine sonstigen staatlichen Vergünstigungen enthalten, die als Beihilfe gelten würden. Ziel ist es, Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
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Belegungsbindung
Zeitraum, in der das Land Berlin das Recht hat, in einem gewissen Teil von Wohnungen Bevölkerungsteile unterzubringen, die aus sozialen Gründen bei der Wohnungssuche benachteiligt sind. Diese Recht erwirbt das Land i.d.R. durch die Vergabe von Zuschüssen oder Darlehen zur Errichtung der Wohnungen.
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Bereitstellungsprovision
Die Bereitstellungsprovision ist ein Entgelt, das Kreditnehmer:innen an ein Kreditinstitut zahlen, wenn ein zugesagtes Darlehen nicht innerhalb einer vereinbarten Frist vollständig abgerufen wird. Sie wird auf den noch nicht ausgezahlten (nicht valutierten) Darlehensbetrag berechnet und dient der Bank als Ausgleich dafür, dass sie die zugesagten Mittel bereithält und dafür selbst Refinanzierungskosten trägt.
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Besondere Struktureffekte
Ein besonderer Struktureffekt kann unterstellt werden, wenn das Vorhaben in besonderer Weise geeignet ist, quantitativen und qualitativen Defiziten der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsplatzangebotes im Fördergebiet entgegenzuwirken durch:
- Investitionen, die zur Hebung bzw. Stabilisierung der Beschäftigung beitragen
- Investitionen, die die regionale Innovationskraft stärken
- Investitionen im Zusammenhang mit Existenzgründungen
- Investitionen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze für Frauen und Jugendliche schaffen.
Weitere besondere Struktureffekte können unterstellt werden bei:
- Investitionen zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze
- Investitionen, die technisch besonders hochwertig sind
- Investitionen, die ökologisch besonders hochwertig sind
- Investitionen in den Wirtschaftsbereichen Umwelt-, Medizin-, Bio-, Verkehrs-, Laser-, Werkstoff-, Energie-, Produktions- und Fertigungs-, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Medien.
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Betriebsmittel
Unter Betriebsmittel fallen alle Aufwendungen, die für den laufenden Betrieb des Unternehmens nötig sind. Das betrifft in erster Linie Ausgaben für Löhne und Gehälter sowie Miete für Büro- und Gewerberäume, aber auch für Marketing und Schulungsmaßnahmen der Mitarbeitenden (Seminare, Workshops), den Wareneinsatz und Verbrauchsmaterial (wie Druckerpatronen und –papier), Anmeldungen und Genehmigung oder Beratungsleistungen sind hierunter gefasst.
Alle anderen, im herkömmlichen Sinn mitunter ebenfalls als Betriebsmittel klassifizierten Gegenstände, die für die Ausführung der Produktion wichtig sind, werden im Kontext der Förderentscheidungen als Investitionen erachtet, sei es die Anschaffung von Anlagen, Maschinen, Grundstücken und Gebäuden, Einrichtungsgegenstände, Firmenfahrzeuge, oder Betriebs- und Geschäftsausstattung wie z. B. Computer. Zudem gelten alle immateriellen Werte, d. h. Lizenzen, Patente, Software etc., sofern sie steuerlich aktiviert werden, als Investitionen und nicht als Betriebsmittel.
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Bewilligungsmiete
entspricht: wohnlageabhängige Bewilligungsmiete des Wohnungsbauprogramms 1997; Bestimmt sich nach der Wohnlage gemäß Straßenverzeichnis zum Berliner Mietenspiegel 1996 und beträgt in einfachen Wohnlagen 4,14 EUR/m² Wohnfläche monatlich, in mittleren Wohnlagen 4,40 EUR/m² Wohnfläche monatlich und in guten Wohnlagen 4,65 EUR/m² Wohnfläche monatlich.
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Bonität
Die Bonität ist die finanzielle Zuverlässigkeit einer Person oder eines Unternehmens, welche auch Kreditwürdigkeit genannt wird.
Diese wird mithilfe von verschiedenen Prüfungen und Analysen (bspw. Bilanzen, BWA, Selbstauskünfte etc.) ermittelt.
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"De-minimis"-Regel
Der Begriff "De-minimis"-Regel stammt aus dem Subventionsrecht der Europäischen Union. Um den Handel zwischen den EU-Mitgliedstaaten vor wettbewerbsverfälschenden Beeinträchtigungen zu schützen, müssen Beihilfen bzw. Subventionen eines EU-Mitgliedstaats an Unternehmen oder Produktzweige grundsätzlich vor Ihrer Gewährung von der Europäischen Kommission genehmigt worden sein.
Eine Ausnahme bilden die sog. "De-minimis"-Beihilfen, deren Auswirkungen auf den gemeinsamen Markt aufgrund ihrer Höhe als geringfügig angesehen werden, so dass sie von Erleichterungen bei der Anwendung der EU-Wettbewerbsregeln profitieren. Entsprechend der aktuell gültigen Verordnung (EU) 2023/2831 der Kommission vom 13. Dezember 2023 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen liegen Subventionen unter dem Schwellenwert, wenn sie in einem Zeitraum von drei Jahren den Beihilfe- bzw. Subventionswert von insgesamt 300.000 EUR nicht übersteigen.
Für welche Wirtschaftsbereiche diese allgemeine "De-minimis"-Verordnung gilt, sowie weitere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt:
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Durchschnittsmiete
Mietbetrag, der auf der Grundlage der Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt wird, wobei die jährlichen laufenden Aufwendungen im Sinne der II. BV auf einen Monat und einen m² Wohnfläche umzulegen sind.
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Effektivzins
Der Effektivzins gibt die gesamten jährlichen Kreditkosten in Prozent des Nettodarlehensbetrags an. Er umfasst neben dem Sollzins auch weitere preisbestimmende Kostenbestandteile, die mit dem Darlehen verbunden sind, z. B. Bearbeitungsentgelte oder Zinsbindungsfrist. Der Effektivzins zeigt, was ein Kredit tatsächlich pro Jahr kostet – inklusive aller verpflichtenden Nebenkosten – und ermöglicht so einen objektiven Angebotsvergleich.
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Exit
Eine Finanzierung mit Venture Capital ist zeitlich begrenzt, in der Regel auf drei bis zehn Jahre. Dabei wird im Normalfall auf eine laufende Verzinsung verzichtet. Vielmehr wird der Gewinn durch die Veräußerung der Beteiligung am Ende der Investitionsphase realisiert. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten für einen Ausstieg aus dem Unternehmen (sog. Exit-Strategien) wie z. B. das "Going Public" oder den "Trade-Sale".
F-J
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Fazilität
Begriff aus dem Joint Venture-Förderprogrammen der Europäischen Kommission JOP, JEV und ECIP, der das Förderprojekt und den Förderweg klassifiziert.
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Fehlbelegungsabgabe
Entgelt zur Nutzung von Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus durch Mieter, deren Einkommen nicht mehr den gesetzlichen Obergrenzen entspricht.
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Fintech
Mit Fintech wird die Branche bezeichnet, in der Finanzdienstleistungen mit Technologie verändert werden. Unternehmen, die dies tun, werden als Fintechs bezeichnet. Oft handelt es sich bei diesen Unternehmen um technologiegetriebene Startups, die sich unter Einsatz digitaler Technologien Marktanteile auf dem Markt leicht zu standardisierender Finanzprodukte erschließen.
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FuE-Vorhaben
FuE ist die Abkürzung für Forschung und Entwicklung. Unter FuE fallen alle Aktivitäten, die darauf abzielen, mit wissenschaftlichen Methoden neue Verfahren oder Produkte zu schaffen. Während sich Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen dabei vor allem auf Grundlagenforschung konzentrieren, steht in Unternehmen die anwendungsorientierte Entwicklung im Vordergrund. Auch gibt es Verbundprojekte zwischen Wissenschaft und Unternehmen.
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Gründungsphase (bei der GRW)
Die Gründungsphase eines Unternehmens ist ein Zeitraum von 60 Monaten seit Beginn der Gründungsinvestition. Als neugegründet gelten Unternehmen, die erstmalig einen Gewerbebetrieb anmelden und nicht im Mehrheitsbesitz eines oder mehrerer selbständiger Unternehmer oder bestehender Unternehmen stehen.
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Haftungsfreistellung
Haftungsfreistellung bedeutet, dass die Hausbank des Antragstellers in Höhe des im jeweiligen Förderprogramm haftungsfreigestellten Darlehensanteils von ihrem Kreditrisiko freigestellt ist, das die IBB übernimmt. Auf diesem Wege können die Hausbanken Kreditverträge schließen, die sie sonst unter Risikogesichtspunkten nicht eingehen würden.
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Hausbankenprinzip
Finanzierungshilfen der Förderbank werden über die Hausbank der Kunden beantragt und ausgereicht. Hausbank kann jede Bank oder Sparkasse sein, bei der der Antragsteller Firmenkunde ist. Aufgabe der Hausbank ist die Sicherstellung der Durchfinanzierung des Vorhabens und im Regelfall die Prüfung des Verwendungsnachweises.
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Hausbankverfahren
Verfahren, durch das die Förderkredite über die Hausbanken ausgereicht werden. Die Hausbank nimmt dabei die Förderanträge entgegen und leitet sie an die IBB weiter ohne dass der Kunde selbst die IBB aufsuchen muss.
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IPO
IPO bedeutet Initial Public Offering (=Erstes öffentliches Angebot) und meint den Börsengang eines Unternehmens. Dabei platziert eine Gesellschaft erstmalig eigene Aktien am weltweiten Kapitalmarkt, die damit interessierten Anlegern zum Kauf angeboten werden. Auch der Begriff "Going public" beschreibt den erstmaligen Gang eines Unternehmens an die Börse und wird synonym verwendet.
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Identifikation (mit Verlinkungen und Hinweis ePortal)
Die Identifikation bezeichnet im Finanz- und Kreditwesen die eindeutige Feststellung der Identität einer Person oder eines Unternehmens. Sie ist insbesondere im Rahmen der Kontoeröffnung, Kreditvergabe oder sonstiger Finanzgeschäfte erforderlich und dient der Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug. Für das IBB-Kundenportal gibt es verschiedene Wege sich zu identifizieren: per Video, eID-Funktion des Personalausweises, POSTIDENT oder bei unseren Mitarbeiter:innen im Haus.
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Innovation
Innovation bezeichnet die Umsetzung neuer Ideen in marktfähige Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder Geschäftsmodelle. Entscheidend ist nicht nur die Erfindung (Invention), sondern deren erfolgreiche Anwendung und wirtschaftliche oder gesellschaftliche Nutzung. Neu kann dabei sowohl eine grundlegende Erfindung als auch eine wesentliche Weiterentwicklung bestehender Lösungen sein.
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Investitionen
Investitionen sind die Verwendung finanzieller Mittel zur Anschaffung, Herstellung oder Verbesserung von Vermögenswerten, um künftige Erträge oder Nutzen zu erzielen. Sie dienen dem Aufbau, Erhalt oder der Erweiterung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Beispiele sind: Anschaffungen von Maschinen, Software, Erwerb von Unternehmensanteilen sowie Forschung und Entwicklung.
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Joint Venture
Mindestens zwei Unternehmen gründen ein gemeinsames, neues Unternehmen. Die Gründung von Joint Ventures werden im Rahmen der EU-finanzierten Programme JOP, JEV und ECIP besonders gefördert.
K-O
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Kapitaldienstfähigkeit
Die Kapitaldienstfähigkeit gibt an, inwieweit ein Unternehmen oder eine Privatperson in der Lage ist, fällige Zins- und Tilgungszahlungen für Kredite zu leisten. Sie ist ein zentrales Maß in der Kreditprüfung und zeigt, ob die laufenden Einnahmen ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Banken oder anderen Gläubigern zu erfüllen.
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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Zum 01.01.2005 hat die EU-Kommission eine neue Definition für kleine und mittlere Unternehmen (so genanntes KMU-Kriterium) eingeführt. Die Einhaltung des KMU-Kriteriums ist eine wichtige Voraussetzung in vielen Förderprogrammen.
Definition für KMUs :
Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die
- weniger als 10 Mitarbeiter und
- einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR haben.
Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die
- weniger als 50 Mitarbeiter und
- einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR haben.
Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die
- weniger als 250 Mitarbeiter und
- einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR haben
Die genaue Vorgehensweise bei der Ermittlung des KMU-Status hängt davon ab, ob Unternehmensverflechtungen bestehen. Dabei sind sowohl Beteiligungen, die das Antrag stellende Unternehmen hält, als auch Beteiligungen anderer Unternehmen an dem Antrag stellenden Unternehmen zu berücksichtigen. Unterlagen hierzu sind bei der Investitionsbank Berlin im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln erhältlich.
Maßgeblich für die Einstufung als Kleinstunternehmen bzw. als ein kleines oder mittleres Unternehmen ist der Anhang 1 der Verordnung (EG) Nr. 800/2008 der EU-Kommission vom 6.8.2008 zur Erklärung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Gemeinsamen Markt in Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag (allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung), ABl. EG v. 9.8.2008, L 214, 3 (38 ff.)
Sollten in den jeweiligen Richtlinien der Förderprogramme noch abweichende KMU-Bestimmungen genannt werden, so ist programmspezifisch nachzufragen, ob frühere oder aktuelle KMU-Bestimmungen Anwendung finden.
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Kofinanzierung
Um die gesamte Finanzierung des Vorhabens sicherzustellen, ist neben dem Beitrag des Zuschussgebers auch eine Eigenbeteiligung des Antragstellers in Form von Eigenkapital oder Darlehen einer Bank einzubringen.
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Laufzeit
Laufzeit eines Kredites ist die generelle Kennzeichnung für den Zeitraum einer Kreditüberlassung, wobei das Laufzeitende durch den (letzten) Rückzahlungstermin definiert ist.
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Legitimierung
Als Legitimierung wird die Hinterlegung einer offiziell beglaubigten Bestätigung der Nutzer-Identität bezeichnet. Dies hat zunächst das Ziel, dass bei digitalen Kommunikationskanälen sichergestellt wird, dass die einreichende Person mit der tatsächlichen übereinstimmt (Authentifizierung). Im weiteren Verlauf der Kundenbeziehung dient die Legitimation der gesetzlich vorgeschriebenen Identifizierung für den Abschluss von Bankverträgen. Eine Legitimierung kann bei der IBB aktuell via POSTIDENT oder aber persönlich bei den jeweiligen IBB-Ansprechpartnern erfolgen.
Seit 01. Februar 2015 ist es möglich, die Legitimation auf dem online-Portal mit Hilfe der online-Funktion des Personalausweises durchzuführen.
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Machbarkeitsstudie
Im Rahmen der von der Europäischen Kommission finanzierten Joint Venture Förderprogramme JOP, JEV und ECIP bezeichnet die Machbarkeitsstudie eine Untersuchung zur Messung des Risiko- und Erfolgspotentials einer geplanten Auslandsinvestition i.d.R. einer Joint Venture Gründung. Der Inhalt der Machbarkeitsstudie kann vom Antragsteller frei nach eigenen Relevanzkriterien gestaltet werden. I.d.R. umfasst die Machbarkeitsstudie jedoch eine Konkurrenz- und Marktanalyse, eine Analyse des potentiellen Partners sowie des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und der Finanzierungsstruktur.
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Mezzanine-Kapital
Hierbei handelt es sich um eine Finanzierungsform, die zwischen dem voll haftenden Eigenkapital und einem i.d.R. dinglich besicherten erstrangigen Darlehen steht. In der Praxis ist eine Vielzahl von Gestaltungen der Mezzanine-Finanzierung anzutreffen, die sich z.B. in der Form von typisch oder atypisch stillen Beteiligungen, Genussscheinen, Wandel-/Optionsanleihen oder Nachrangdarlehen konkretisieren. Abhängig von der Form und der Ausgestaltung werden Mezzanine-Finanzierungsinstrumente bilanziell entweder dem Eigen- oder dem Fremdkaptal zugerechnet.
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Nachfinanzierung
Eine Nachfinanzierung liegt vor, wenn sich im Verlauf eines Vorhabens zeigt, dass die ursprünglich bereitgestellten finanziellen Mittel nicht ausreichen und zusätzliches Kapital beschafft werden muss.
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Negativliste
- Land- und Forstwirtschaft, Fischerei — soweit nicht Verarbeitung —
- Bergbau, Abbau von Sand, Kies, Ton, Steinen und vergleichbare Zweige der Urproduktion
- Energie- und Wasserversorgung, außer Kraftwerken und Wasserversorgungsanlagen, die überwiegend dem betrieblichen Eigenbedarf dienen
- Baugewerbe, Baunebengewerbe, mit Ausnahme der in der Positivliste aufgeführten Bereiche
- Bauschutt, Recycling-Anlagen
- Einzelhandel - soweit nicht Versandhandel -
- Transport- und Lagergewerbe
- Krankenhäuser, Kurheime, Kliniken, Sanatorien o. ä. Einrichtungen
- Beherbergungsbetriebe mit mehr als 50 Zimmern sowie die Errichtung von Beherbergungsbetrieben
- Sonstiges Fremdenverkehrsgewerbe
- Makler, Handelsvertreter/-vermittler
- Glücksspielbetriebe
- Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungsunternehmen, die auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind
- Vermietungsgewerbe aller Art
- Banken und Versicherungen.
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Nominalzinssatz
Der Nominalzins ist der Zins, der jährlich für ein Darlehen zu zahlen ist.
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marktorientiertes Sozialunternehmen (MSU)
Marktorientierte Sozialunternehmen sind Unternehmen, die mit unternehmerischen Mitteln am Markt tätig sind und dabei primär ein soziales, gesellschaftliches oder ökologisches Ziel verfolgen. Sie erzielen mindestens 50% ihrer Einnahmen durch den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen und nicht nur durch Spenden oder öffentliche Zuschüsse. Gewinne werden in der Regel überwiegend wieder in den Unternehmenszweck reinvestiert.
P-T
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PEP
Politisch Exponierte Personen sind (ehemalige) Amtsträger eines wichtigen öffentlichen Amts (nationale, europäische oder internationale Ebene) oder deren Familienangehörige, welche aufgrund ihrer Funktion/ihres Jobs leichter in Bestechung oder Korruption verwickelt werden können.
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POSTIDENT Offline
Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, für alle Legitimationszwecke von dem Verfahren "POSTIDENT Offline" zu profitieren. Damit Ihre sichere persönliche Identifikation gewährleistet wird, können Sie sich zwecks Legitimation an jede Postfiliale Ihrer Wahl wenden.
Das Verfahren:
- Mit dem vorliegenden PostIdent-Coupon, einem gültigen Personalausweis oder Reisepass (bei einem Reisepass ist eine Meldebestätigung nötig) begeben Sie sich bitte zu einer Filiale oder Agentur der Deutschen Post AG.
- Die Beschäftigten der Deutschen Post AG führen die Identifizierung durch und leiten diese Unterlagen direkt und für sie gebührenfrei an die Investitionsbank Berlin weiter.
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Positivliste
- Chemische Produkte (einschließlich von Produkten der Kohlenwerkstoffindustrie)
- Kunststoffe und Kunststofferzeugnisse
- Gummi, Gummierzeugnisse
- Grob- und Feinkeramik
- Kalk, Gips, Zement und deren Erzeugnisse
- Steine, Steinerzeugnisse in Serienfertigung und Bauelemente
- Glas, Glaswaren und Erzeugnisse der Glasveredelung
- Schilder und Lichtreklame
- Eisen, Stahl und deren Erzeugnisse
- NE-Metalle
- Eisen-, Stahl- und Temperguß
- NE-Metallguß, Galvanotechnik
- Maschinen, technische Geräte
- Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen
- Fahrzeuge aller Art und Zubehör
- Schiffe, Boote, technische Schiffsausrüstung
- Erzeugnisse der Elektrotechnik. Elektronik, Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik
- Feinmechanische, orthopädiemechanische und optische Erzeugnisse in Serienfertigung, Chirurgiegeräte Uhren
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Preisklasse
Preisklasse bezeichnet die Einordnung eines Produkts oder einer Dienstleistung in eine bestimmte Preisgruppe (niedrig, mittel, gehoben) im Vergleich zu ähnlichen Angeboten am Markt. Sie dient der Orientierung für Kundinnen und Kunden sowie der Positionierung eines Angebots innerhalb eines Marktsegments.
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Rangrücktritt
Ein Rangrücktritt ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen einem Gläubiger und einem Unternehmen, bei dem der Gläubiger (häufig ein Gesellschafter) mit seinen Forderungen hinter andere Gläubiger zurücktritt. Das soll eine Insolvenz oder Überschuldung des Unternehmens verhindern.
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Sachanlagevermögen
Zum Sachanlagevermögen gehören laut §266 Handelsgesetzbuch:
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
- Technische Anlagen und Maschinen
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
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Selbstauskunft
Die Selbstauskunft ist eine von einer antragstellenden Person selbst abgegebene Erklärung über ihre persönlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse. Im Kreditwesen dient sie Kreditinstituten als Grundlage zur Prüfung der Bonität und der Kapitaldienstfähigkeit. Typische Inhalte einer Selbstauskunft sind Angaben zu: Einkommen und bestehende Verpflichtungen, Vermögen und Verbindlichkeiten, berufliche Situation sowie persönliche Daten (z. B. Familienstand).
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Sollzins
Der Sollzins ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz, den Kreditnehmer:innen für die Inanspruchnahme eines Darlehens an das Kreditinstitut zahlen. Er wird in Prozent angegeben und bezieht sich auf die Kreditsumme, deckt jedoch keine zusätzlichen Kreditkosten ab. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Effektivzins, der die Gesamtkosten enthält.
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Sozialbindung
Zeitraum, in der das Land Berlin das Recht hat, in einem gewissen Teil von Wohnungen Bevölkerungsteile unterzubringen, die aus sozialen Gründen bei der Wohnungssuche benachteiligt sind. Diese Recht erwirbt das Land i.d.R. durch die Vergabe von Zuschüssen oder Darlehen zur Errichtung der Wohnungen.
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Start-up
Start-ups sind junge, noch nicht etablierte Unternehmen, die zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee (häufig in den Bereichen Electronic Business, Kommunikationstechnologie oder Life Sciences) mit geringem Startkapital gegründet werden.
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Subventionswert
Der Subventionswert bezeichnet den finanziellen Vorteil, den ein Unternehmen oder eine Person durch eine staatliche Förderung erhält. Er ist ein Maßstab, um verschiedene Arten von Förderungen miteinander vergleichen zu können – unabhängig davon, in welcher Form sie gewährt werden (z. B. Zuschuss, zinsverbilligtes Darlehen, Bürgschaft). Der Subventionswert wird häufig auch als Beihilfewert oder Bruttosubventionsäquivalent (BSA) bezeichnet.
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Tilgung
Rückzahlung eines Darlehens
- Annuitätendarlehen:
Rückzahlungsbetrag, setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Der Betrag bleibt immer gleich hoch, wobei der Anteil der Tilgung wächst und der Anteil der Zinsen entsprechend sinkt. - Ratentilgung:
Rückzahlungsbetrag setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Der Tilgungsbetrag bleibt immer gleich hoch, der Anteil der Zinsen sinkt und somit auch der Rückzahlungsbetrag - Endfällige Tilgung:
Der Kreditbetrag wird in einer Summe zum Ende der Laufzeit zurückgezahlt. Während der Laufzeit werden nur Zinsen gezahlt.
- Annuitätendarlehen:
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Tilgungsdarlehen
Ein Tilgungsdarlehen wird entweder von Anfang an oder ab einem bestimmten Zeitraum bis zum Ende der Laufzeit nicht nur verzinst, sondern auch getilgt d.h. zurückgezahlt. Im Gegensatz dazu werden endfällige Darlehen erst am Ende der Laufzeit in einer Summe getilgt.
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Tilgungsfreie Anlaufjahre
Zeit, in der ein Darlehen zwar verzinst, aber noch nicht getilgt wird. Das schont die Liquidität des Kreditnehmers in der Anlaufphase der Investition.
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Tilgungsnachlass
Tilgungsnachlass bezeichnet den vertraglich vereinbarten Verzicht eines Darlehensgebers auf die Rückzahlung eines bestimmten Teils der Darlehensschuld. Der erlassene Betrag muss vom Kreditnehmenden nicht zurückgezahlt werden. Der Tilgungsnachlass reduziert die Restschuld, senkt die Gesamtkosten und verkürzt die Laufzeit des Kredits.
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Trade Sale
Ein Trade-Sale ist eine Exit-Form und meint den Verkauf eines Unternehmens an einen Investor. Bei einem Trade-Sale kauft ein Investor ein Unternehmen beziehungsweise Teile eines Unternehmens oder aber auch Vermögensgegenstände aus einem Unternehmen.
U-Z
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Umfinanzierung
Eine Umfinanzierung bezeichnet den Ersatz einer bestehenden Finanzierung durch eine neue Finanzierung mit veränderten Konditionen oder Finanzierungsinstrumenten. Ziel ist es typischerweise Zinskosten zu senken, Laufzeiten anzupassen, Sicherheiten neu zu ordnen oder die Liquiditätsbelastung zu optimieren.
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Umschuldung
Umwandlung von Schulden, insbesondere die Ablösung von Krediten durch andere Kredite. Sinnvoll z.B. ist es, einen Kontokorrentkredit mit hohen Zinsen in einen langfristigen Kredit mit niedrigeren Zinsen umzuwandeln.
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Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Krankenkassen und der Berufsgenossenschaft
Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist ein offizielles Dokument einer Behörde oder Institution, das bestätigt, dass gegen eine Person oder ein Unternehmen keine offenen Forderungen, Steuerschulden oder Beiträge bestehen und keine Einwände gegen die geplante Geschäftstätigkeit vorliegen.
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Unternehmen in Schwierigkeiten
Ein „Unternehmen in Schwierigkeiten“ ist ein Unternehmen, das sich in einer wirtschaftlichen Lage befindet, die seine Fortführung ernsthaft gefährdet, da es z. B. Gegenstand eines Insolvenzverfahrens ist. Ziel dieser Definition ist es, staatliche Fördermittel abzugrenzen: Unternehmen in Schwierigkeiten sind im Regelfall von bestimmten Förderprogrammen ausgeschlossen oder unterliegen besonderen beihilferechtlichen Vorgaben.
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Venture Capital (VC)
Beim Venture-Capital (Risikokapital, Wagniskapital) handelt es sich um zeitlich begrenzte Kapitalbeteiligungen an jungen, innovativen, nicht börsennotierten Unternehmen, die sich durch ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial auszeichnen. Die Wagnisfinanciers stellen jungen Wachstumsunternehmen oft nicht nur Kapital, sondern auch diverse Beratungsleistungen zur Verfügung.
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Verpflichtungsmiete
Im Zuge der Gewährung der Anschlussförderung verpflichtet sich der Eigentümer bestimmte finanztechnische Änderungen vorzunehmen und die Miete entsprechend den Anschlussförderungsrichtlinien zu ermitteln. Die sich nach diesen Richtlinien ergebene Miete bezeichnet man als Verpflichtungsmiete.
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WZ-Nummer (Klassifikation der Wirtschaftszweige)
Die WZ-Nummer ist ein amtlicher Zahlencode, mit dem die wirtschaftliche Tätigkeit eines Unternehmens systematisch eingeordnet wird. Grundlage ist die Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ), die vom Statistisches Bundesamt herausgegeben wird.
Die Systematik dient dazu, Unternehmen und Betriebe nach dem Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit einheitlich zu erfassen: für statistische Zwecke, Förderprogramme oder behördliche Verfahren. Sie gewährleistet eine vergleichbare Branchenklassifikation innerhalb der EU.
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Wachstumsphase
Als Unternehmen in der Wachstumsphase gilt Ihr Unternehmen, wenn es bereits besteht und den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat.
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Wirtschaftlich Berechtigter
Wirtschaftlich Berechtigter gem. § 3 Abs. 1 GwG ist die natürliche Person, in deren Eigentum oder unter deren Kontrolle der Antragsteller/Vertragspartner letztlich steht, oder die natürliche Person, auf deren Veranlassung eine Transaktion letztlich durchgeführt oder eine Geschäftsbeziehung letztlich begründet wird.
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Wirtschaftlichkeitsberechnung
Vor Baubeginn anzufertigende Auflistung der Gesamtkosten des Vorhabens, Darstellung der Finanzierung und Angabe der laufenden Aufwendungen. Auf der Grundlage der Wirtschaftlichkeitsberechnung wird die Durchschnittsmiete ermittelt.
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Wirtschafts-ID
Die Wirtschafts-ID (auch Unternehmensidentifikationsnummer) ist eine eindeutige, dauerhafte Kennung für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die seit 2024 in Deutschland vergeben wird. Sie dient der einheitlichen Identifikation von Betrieben in amtlichen Statistiken, bei Förderprogrammen oder bei behördlichen Verfahren. Die Wirtschafts-ID wird automatisch ohne Antrag vergeben und bleibt ein Leben lang gültig, unabhängig von Standortwechseln, Rechtsformänderungen oder anderen organisatorischen Veränderungen des Unternehmens.
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Zinsbindungsfrist
Zeit, in der sich der Zinssatz nicht verändert. Für Kredite, die nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch eine Restlaufzeit haben, wird ein neuer Festzinssatz vereinbart, der sich am dann aktuellen Kapitalmarktniveau orientiert.
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Zuschuss
Ein Zuschuss ist eine finanzielle Zuwendung, die in der Regel nicht zurückgezahlt werden muss. Er wird von öffentlichen Stellen (z. B. Bund, Länder, Kommunen) oder anderen Institutionen gewährt, um bestimmte Vorhaben, Projekte oder Zwecke zu fördern.
Im Haushalts- und Förderrecht wird ein Zuschuss als nicht rückzahlbare Geldleistung definiert, die zweckgebunden gewährt wird. Das bedeutet: Die Mittel dürfen nur für den festgelegten Förderzweck verwendet werden, sonst kann eine Rückforderung entstehen.