EU Malaria Fund Berlin (EUMF)

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Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank (EBI) haben in 2019 gemeinsam mit der kENUP Foundation als Fondinitiator und der Investitionsbank Berlin Gruppe (IBB-Gruppe) den EU Malaria Fund Berlin (EUMF) etabliert. Der Fonds soll die Lücke zwischen Forschung und Markt schließen und finanziert Unternehmen bzw. Projekte, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Malaria-Diagnose, -Vorsorge und -Behandlung beschäftigen. Dazu wird der Fonds mezzaninen Finanzierungen (Venture Loans) an europäischen Unternehmen ausreichen, die auf dem Gebiet der Malaria-Bekämpfung im Bereich der Forschung und Produktentwicklung tätig sein. Beginnend in 2019, hat die IBB-Gruppe dazu die Gesellschaften des Fonds errichtet sowie eine Governance-Struktur für den Fonds entwickelt.

Im Juni 2020 wurde die erste Finanzierungsrunde des EU Malaria Fonds Berlin mit EUR 70 Mio. geschlossen. An dieser Finanzierung haben sich die Europäische Kommission, die Europäischen Investitionsbank (EIB), die IBB und weiteren Investoren, darunter die Bill & Melinda Gates Foundation, beteiligt. Der Fonds soll einem zweiten Schritt bis Frühjahr 2021 auf 150 Mio. EUR anwachsen. Bei allen Fondsinvestoren handelt es sich um Institutionen oder Stiftungen, die im öffentlichen Interesse oder im Rahmen des Stiftungszwecks handeln.

Der EU Malaria Fund wird von einen Unternehmen der IBB-Gruppe gemanagt. Die Fondsmanagerin des EUMF, die EMM EU Malaria Fund Berlin Managementgesellschaft mbH, ist eine Mehrheitsbeteiligung der ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin mbH und der kENUP Ltd. als Minderheitsgesellschafterin. Der Fonds ist auf bis zu 10 Jahre angelegt und wird voraussichtlich in 11 Unternehmen mit insgesamt 27 Projekte im Bereich der Malaria-Bekämpfung und auch COVID-19 investieren.