Berliner Schulbauoffensive
IBB unterstützt Berliner Schulbauoffensive in Zusammenarbeit mit der HOWOGE
Berlin wächst – und mit der Stadt auch die Anforderungen an eine moderne Infrastruktur. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist der Ausbau von Bildungseinrichtungen ein zentraler Faktor, um die Lebensqualität in der Hauptstadt zu sichern. Die Berliner Schulbauoffensive (BSO) wurde ins Leben gerufen, um neue Schulen zu bauen und den bestehenden Sanierungsstau zu beseitigen.
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH übernimmt dabei eine Schlüsselrolle, indem sie für die Planung und Realisierung eines Teils der Projekte verantwortlich ist. Dabei unterstützt die IBB die HOWOGE mit umfangreichen Finanzierungsmitteln. Allein in 2023 stellte die IBB ein Finanzierungsvolumen von 329,8 Millionen Euro bereit. Insgesamt stellte die IBB in den vergangenen Jahren gut 724 Mio. Euro für die BSO bereit (Stand: Ende 2023). Damit konnten sechs Schulneubauten auf den Weg gebracht werden, die den dringenden Bedarf an zusätzlichen Schulplätzen decken.
Neue Schulen mit Sport- und Freiflächen
Im April wurden bereits zwei neue Schulen im Bezirk Lichtenberg fertiggestellt und an den Schulbetrieb übergeben. An der „Allee der Kosmonauten“ entstand ein modernes Schulgebäude, das ein Gymnasium und eine Integrierte Sekundarschule (ISS) vereint. Mit einer gemeinsamen Mensa, einer Aula und einer 6-fach-Sporthalle bietet der Komplex Platz für insgesamt 1.564 Schüler:innen. Der Schulbetrieb wurde zum Schuljahr 2024/2025 offiziell aufgenommen.
Weitere Schulen nehmen Gestalt an
Auch in anderen Bezirken entstehen neue Schulplätze, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. In Lichtenberg wird die Schule „Am Breiten Luch“ errichtet, eine Integrierte Sekundarschule auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern mit Platz für 725 Schüler:innen. Sie wird mit zwei Dreifeldsporthallen ausgestattet, die nicht nur dem Schulbetrieb, sondern auch dem Vereinssport und der benachbarten Grundschule zur Verfügung stehen.
Ein weiteres Projekt wird in Kaulsdorf, im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, umgesetzt: Hier entsteht ein Gymnasium mit Platz für 830 Schüler:innen. Die dazugehörige Dreifeldsporthalle wird sowohl für schulische als auch außerschulische Zwecke genutzt, beispielsweise durch eine geplante Musikschule. Diese Bauvorhaben verdeutlichen, wie die Schulbauoffensive moderne und flexible Bildungsinfrastruktur schafft, die den Bedürfnissen der wachsenden Stadt gerecht wird.
Nachhaltigkeit als Standard
Alle Neubauten der Berliner Schulbauoffensive erfüllen den Silber-Standard des „Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen“ (BNB). Dieser Standard garantiert eine umweltfreundliche, ressourcenschonende und sozial nachhaltige Bauweise, die den Ansprüchen einer wachsenden Stadt gerecht wird.
Mit der Unterstützung der IBB und der Umsetzung durch die HOWOGE setzt die Berliner Schulbauoffensive ein wichtiges Zeichen: Sie stärkt die Bildungsinfrastruktur nachhaltig und schafft die Voraussetzungen für modernes Lernen in einer wachsenden Metropole. Die Initiative zeigt, wie Berlin den Herausforderungen der Zukunft mit einer klaren Strategie begegnet.