Entwicklung mit Wirkung: pflanzliche Drinks aus Berlin
vly produziert und forscht zu Milchalternativen aus Erbsenprotein und Ackerbohne – mit Erfolg und IBB!
Nach einer Sportverletzung begann Nicolas Hartmann, sich intensiver mit Ernährung auseinanderzusetzen. Daraus entstand die Idee für einen pflanzlichen Drink, der seinen Vorstellungen einer gesunden Milchalternative erfüllt: wenig Zucker, regionale Zutaten, viel Protein und eine möglichst geringe Umweltbelastung. Die Marke vly war geboren.
vly in Kürze
- Branche: Nahrungsmittel
- Name: VF Nutrition GmbH
- Gründung: 2018
- Mitarbeiter:innen: 42
- Gründungsteam: 2
Wie bringt man Geschmack in die Erbse?
Der Plan stand fest: NBA-Star werden. Doch eine Verletzung veränderte alles für Nicolas Hartmann – und wurde zum Ausgangspunkt eines neuen Weges. Er begann, sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen und dabei fiel ihm auf: Der Markt für Milchalternativen war noch nicht ausgereift.
Viele Produkte enthielten zugesetzten Zucker oder basierten auf Rohstoffen, die von weit her importiert wurden. Genau hier setzten er und sein Team an: Sie wollten pflanzliches Protein aus Erbsen und Ackerbohnen nutzen und daraus ein Getränk entwickeln, das ohne Zucker auskommt und trotzdem gut schmeckt.
Von Beginn an lag der Fokus auf der Entwicklung von Geschmack und Konsistenz. Nach zahlreichen Tests entstand schließlich der erste Prototyp – die „Barista“-Variante mit natürlicher Süße aus fermentiertem Reis.
Der Anspruch: neue Produkte entwickeln und bestehende verfeinern
Zum Sortiment von vly gehören derzeit Erbsendrinks, Proteinshakes sowie Joghurt- und Joghurt-Drinks auf Basis von Erbsen und Ackerbohnen. Entwickelt werden die Produkte im eigenen Labor in Berlin.
Dabei geht es nicht nur um neue Ideen, sondern vor allem um die kontinuierliche Verbesserung bestehender Rezepturen. Diese Weiterentwicklung wird auch transparent auf den Verpackungen sichtbar gemacht – etwa durch Versionsangaben wie „V1.2“ auf der Rückseite eines Joghurts.
Doch wie unterscheiden sich die Varianten im Geschmack wirklich?
Unser Moderator Robert testet verschiedene Versionen und findet heraus, welche ihm am besten schmeckt. Das Ergebnis gibt es im Video.
Die IBB kommt ins Spiel
Genau auf diese kontinuierliche Produktentwicklung legt das Team von vly besonderen Wert. Sie ist entscheidend für die Qualität der Produkte, zugleich aber auch kostenintensiv. Um diese Phase finanziell abzusichern, nutzt das Unternehmen die Pro Fit Förderung der IBB. Das Programm der IBB, kofinanziert von der Europäischen Union, unterstützt technologische Innovationsvorhaben mit Zuschüssen. Bei vly konnte so unter anderem im Bereich der Fermentation geforscht werden – ein wichtiger Prozess sowohl für die Joghurtprodukte als auch für die natürliche Süße der Drinks.
Produkte sind der Anfang – der gesellschaftliche Wandel das Ziel
Für vly geht es nicht nur um ein wachsendes Produktsortiment. Gründer Nicolas Hartmann verfolgt auch ein größeres Ziel: Pflanzliche Milchalternativen sollen einen Beitrag zu einer gesünderen Ernährung leisten und langfristig dazu beitragen, die Massentierhaltung zu reduzieren.
Welche Produkte als Nächstes in den Regalen landen, bleibt spannend – das Team arbeitet weiter an neuen Ideen.