Kinderleicht Finanzen lernen
Finanzbildung für die nächste Generation: Bling überzeugt IBB Ventures
Was weiß man eigentlich nach zwölf Schuljahren über Geld? Diese Frage stellte sich Bling-Gründer Nils Feigenwinter – und kam zu dem Schluss, dass Finanzbildung im Schulalltag oft zu kurz kommt. Gemeinsam mit Mitgründer Leon Stephan wollte er das ändern und gründete Bling: ein FinTech, das Kindern und Jugendlichen dabei hilft, den verantwortungsvollen Umgang mit Geld frühzeitig zu lernen.
Bling in Kürze
- Branche: FinTech
- Name: Bling Services
- Gründung: 2021
- Mitarbeiter:innen: 50
- Gründungsteam: 2
In der Schule alles gelernt – nur keine Finanzkompetenz
Mit gerade einmal 20 Jahren gründete Nils Feigenwinter Bling, um eine Lücke zu schließen, die er selbst in seiner Schulzeit erlebt hatte: Finanzbildung spielte kaum eine Rolle. Statt auf Veränderungen im Bildungssystem zu warten, nahm er die Sache selbst in die Hand und gründete gemeinsam mit seinem Team das FinTech Bling – finanziert durch Risikokapital.
Mit der sogenannten Taschengeldkarte lernen Kinder spielerisch und sicher den Umgang mit Geld: ausgeben, sparen und finanzielle Verantwortung übernehmen. Inzwischen hat sich Bling zu einer umfassenden Plattform für Familien entwickelt. Zum Angebot gehören unter anderem eine digitale Einkaufsliste, Mobilfunktarife und Versicherungen. Hinter vielen dieser Lösungen steckt intensive Entwicklungsarbeit – insbesondere in der Anfangsphase, in der hohe Investitionen und Risikokapital entscheidend für das Wachstum des Unternehmens waren.
Wie Bling die IBB Ventures überzeugte
Dass Bling ohne Risikokapital nicht wachsen würde, war Nils Feigenwinter und Leon Stephan von Anfang an klar. Also suchten sie früh das Gespräch mit Investor:innen. Mit wachsender Bekanntheit änderte sich die Dynamik jedoch: Ein Zeitungsartikel über Bling sorgte für Aufmerksamkeit – und plötzlich kamen Investor:innen auf die Gründer zu, statt umgekehrt.
Auch die IBB Ventures wurde über das Netzwerk anderer Investor:innen auf Bling aufmerksam. Gemeinsam mit dem niederländischen Frühphaseninvestor Peak beteiligte sich die IBB Ventures an einer Finanzierungsrunde des Unternehmens.
„Überzeugt hat uns das Thema, das damals noch stärker auf Finanzwissen für Kinder und Jugendliche fokussiert war“, sagt Clemens Kabel, Investment Director bei der IBB Ventures. Gleichzeitig erkannte das Team das Potenzial, daraus ein umfassendes Finanzangebot für Familien zu entwickeln.
Entscheidend war aber auch das Gründerteam: Nils Feigenwinter überzeugte trotz seines jungen Alters mit ausgeprägtem Unternehmergeist, während Leon Stephan technisches Know-how und Erfahrung im Aufbau von Entwicklungsteams mitbrachte.
„Es war also der typische „Idealmix“ aus spannendem Thema, ambitionierten Plänen und einem überzeugenden und sympathischen Gründerteam“, so Clemens Kabel.
Das nächste Kapitel von Bling
Stillstand ist für Bling keine Option. Mit „Bling Mensa“ entwickelt das Unternehmen aktuell ein digitales Bezahlsystem für Schulkantinen. Dafür stehen Nils Feigenwinter und Leon Stephan bereits mit zahlreichen Landkreisen im Austausch.
Und dabei soll es nicht bleiben: Die Gründer arbeiten kontinuierlich an neuen Lösungen für Familien und junge Menschen. Wohin die Reise als Nächstes geht, bleibt spannend – sicher ist nur, dass man von Bling noch hören wird.