IBB Ventures
Katrin Robeck und Markus Lehmann
Bundesallee 210
10719 Berlin
- Telefon: 030 / 2125-3201
- Fax: 030 / 2125-3202
- E-Mail schreiben
- www.ibbventures.de
Berlin
Im rasanten Technologiewandel, der etablierte Industrien neu aufstellt, ist die Finanzierung von zukunftsweisenden Technologien ein entscheidender Faktor für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des wirtschaftlichen Wachstums. Die IBB Ventures leistet hier als Managementgesellschaft der VC Fonds des Landes Berlin einen entscheidenden Beitrag und zieht in ihrer Jahrespressekonferenz Bilanz: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 39 Deals abgeschlossen, davon 13 Erstfinanzierungen und 26 Folgerunden. Das von der IBB Ventures bereitgestellte Finanzierungsvolumen betrug 14,4 Mio. Euro. Zusätzlich investierten Co-Investoren weitere 98,3 Mio. Euro. Die Hebelwirkung des von der IBB Ventures investierten Kapitals beträgt im Schnitt der letzten Jahre 1:5 – jeder von der IBB Ventures investierte Euro mobilisiert 5 Euro privates Kapital.
Ein besonderes Highlight des Jahres 2025 war der erfolgreiche Start des Pre-Seed Fonds B#. Seit dem Launch wurden bereits acht Deep-Tech-Startups mit einem Investitionsvolumen von 2,1 Mio. Euro finanziert. Insgesamt gingen 125 Bewerbungen ein. Der Fonds erschließt das wirtschaftliche Innovationspotenzial aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Schließung der Finanzierungslücke in der frühen Phase innovativer Technologien.
Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Für ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum setzen wir auf Zukunftsbranchen. Die IBB Ventures wirkt dabei als Motor für Gründungen, gerade im Technologiebereich, und bringt damit Ideen und Wirtschaftswachstum in Gang. Berlin führt heute schon das deutsche Startup-Ökosystem an. Wir arbeiten darauf hin, Innovationsstandort Nr. 1 in Europa zu sein. An den Zahlen heute sehen wir, dass wir auf einem guten Weg sind.“
Markus Lehmann, Geschäftsführer der IBB Ventures: „Berlin ist und bleibt die Startup-Hauptstadt durch die hohe Anzahl an Gründungen und Finanzierungen. Der erfolgreiche Start des Pre-Seed Fonds B# war ein Highlight des Jahres 2025 und stärkt unsere Innovationskraft nachhaltig.“
Aktuell investiert die IBB Ventures aus der fünften Fondsgeneration, die ein Gesamtvolumen von 140 Mio. Euro umfasst. Die Investitionen erfolgen in vier Fonds:
Der Fokus liegt dabei auf Zukunftstechnologien, insbesondere in den Bereichen Software & IT, Healthcare, Industrial Technologies sowie Consumer & Digital. Diese Sektoren sind entscheidend für die technologische Transformation der deutschen Wirtschaft und die Entwicklung innovativer Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.
Ende 2025 gehörten 99 Startups zur IBB Ventures-Familie. Das Portfolio erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 772 Mio. Euro und beschäftigte 3.414 Mitarbeiter, davon 1.377 Frauen (40 %). Diese Zahlen verdeutlichen die volkswirtschaftliche Bedeutung der Startup-Finanzierung: Aus durchschnittlich weniger als zehn Beschäftigten und unter 0,8 Mio. Euro Umsatz vor der Beteiligung durch IBB Ventures entwickeln sich Unternehmen mit durchschnittlich 34 Beschäftigten und 7,8 Mio. Euro Umsatz.
Besonders erfreulich: 20 % der Startups haben mindestens eine Gründerin im Gründerteam – ein Wert, der sowohl den bundesdeutschen Anteil von Frauen unter den Startup-Gründenden (19 %) als auch den Anteil VC-finanzierten Startups mit weiblicher Beteiligung (15 % der Deals, 9 % des Volumens) deutlich übertrifft. Zum Vergleich: Mehr als 90 % des Venture Capitals fließt weiterhin an reine Männerteams. Dies unterstreicht Berlins Rolle als Vorreiter für Diversität im deutschen Startup-Ökosystem.
Die Zahlen des EY Startup-Barometers bestätigen Berlins Spitzenposition im nationalen Vergleich: Mit 256 Finanzierungsrunden führt Berlin vor Bayern (164) und Nordrhein-Westfalen (78). Beim Finanzierungsvolumen erreichen Berliner Startups einen Marktanteil von 32 % mit 2.680 Mio. Euro. Dies unterstreicht die Bedeutung des Standorts für die deutsche Innovationslandschaft und den Strukturwandel hin zu einer technologie- und wissensbasierten Ökonomie.
Auch das Jahr 2026 begann vielversprechend: Die IBB Ventures hat neun neue Beteiligungen abgeschlossen und sechs Folgefinanzierungsrunden durchgeführt. Insgesamt wurden bereits 7,0 Mio. Euro durch die IBB Ventures investiert, weitere 17 Mio. Euro kamen von Finanzierungspartnern hinzu (Stand: 30.04.2026).
Für 2026 setzt die IBB Ventures auf die Weiterentwicklung der klassischen VC-Fonds sowie die Aufrechterhaltung des starken Momentums bei B# durch enge Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zusätzlich wird eine Finanzierungskomponente speziell für Female Founders bei B# geprüft, um bisher ungenutzte Innovationspotenziale zu erschließen.
IBB Ventures stellt seit 1997 Risikokapital für innovative Berliner Unternehmen bereit und zählt zu den aktivsten Akteuren der Frühphasenfinanzierung in Berlin. Neben den beiden VC-Fonds für Technologie- und Kreativunternehmen mit einem Volumen von 100 Mio. Euro sowie dem seit 2022 bestehenden Impact VC Fonds mit 30 Mio. Euro befindet sich seit 2025 auch der 10 Mio. Euro große Pre-Seed Fonds B# („be sharp“) für Berliner Deep-Tech-Startups in der Investitionsphase. Die Fonds werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Investitionsbank Berlin (IBB) finanziert. IBB Ventures hat bereits in rund 310 Berliner Unternehmen investiert. In Konsortien mit Partnern erhielten diese Startups mehr als 2,1 Mrd. Euro, davon investierte IBB Ventures mehr als 320 Mio. Euro als Lead-, Co-Lead- oder Co-Investor. IBB Ventures ist die Dachmarke für die VC-Aktivitäten der IBB Beteiligungsgesellschaft und Teil der IBB Gruppe. www.ibbventures.de
Katrin Robeck und Markus Lehmann
Bundesallee 210
10719 Berlin