06.03.2019 , Berlin

Berlin-Brandenburg im Spitzenfeld der Metropolregionen

  • Hauptstadtregion mit höchstem Beschäftigungszuwachs
  • Im Schnitt 3,6% Wirtschaftswachstum p.a. im engeren Verflechtungsraum

Insgesamt 6 Mio. Menschen leben in den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg. Davon sind mehr als 3 Mio. Menschen erwerbstätig. Im Jahr 2018 waren in Berlin erstmals mehr als zwei Mio. Personen beschäftigt (2,003 Mio.), in Brandenburg waren es 1,123 Mio. Damit waren in Berlin und Brandenburg insgesamt 55.400 mehr Menschen in Arbeit als noch im Jahr zuvor, das ist mit 1,8% auch im Bundesländervergleich der höchste Anstieg. Einer Untersuchung der Investitionsbank Berlin (IBB) zufolge fokussiert sich ein Großteil der wirt-schaftlichen und lebensräumlichen Aktivitäten der beiden Länder auf Berlin und den engeren Verflechtungsraum rund um die deutsche Hauptstadt, den sogenannten „Speckgürtel“.

Berlin und Brandenburg stehen unter den Metropolenregionen mit an der Spitze in Deutschland. Das geht aus einer Untersuchung der IBB hervor, die die Metropolregionen in der Bundesrepublik vergleicht. Für eine vergleichende innerdeutsche Analyse der Metropolregionen liegen Daten bis einschließlich 2016 vor. „Danach steht die Hauptstadtregion bezüglich des Bruttoinlandprodukts im Zeitraum nach der Finanzkrise 2010 bis 2016 mit im Schnitt jährlich 3,6% Wachstum im Vergleich der großen deutschen Metropolregionen auf dem zweiten Platz“, sagt Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB. Platz 1 belegt allerdings die Metropolregion München mit 4,1%.“ Es folgten Köln (3,1%), Hamburg (2,9%) und Frankfurt am Main (2,6%) mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten unterhalb des Deutschlandschnitts von 3,3%.

Entscheidende Wachstumsimpulse zieht die Region München aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das Jahr für Jahr um 7,2% gewachsen ist. Die Hauptstadtregion erzielt in diesem Bereich nur ein jährliches Wachstum von 3,7%. Für die Metropolregion München wirkt sich vor allem der Sitz zahlreicher DAX- und SDAX-Konzerne positiv aus. Dagegen boomt der in der Berlin-Brandenburger Hauptstadtregion wesentlich größere Baubereich mit einem jährlichen Wachstum von 7,0% (München: 6,2%).

Die vollständige Untersuchung finden Sie hier .

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