07.09.2016 , Berlin

IBB veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Der Bericht gibt Auskunft über die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aktivitäten der Förderbank. Er orientiert sich an den Kennzahlen des international verbreiteten Standards „Global Reporting Initiative“ (GRI G4). In Zukunft wird die IBB alle drei Jahre einen neuen Nachhaltigkeitsreport veröffentlichen. In der Zwischenzeit wird der jeweils aktuell geltende Bericht, der im Internet veröffentlich ist, regelmäßig aktualisiert.

„Die DNA einer Förderung ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. So ist eines der wichtigsten Ziele der Bank, nachhaltige Finanzierungen zu stärken“, kommentierte Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB. Um dies zu erreichen nennt der Report unter anderem die Förderung des Klimaschutzes durch energetische Baumaßnahmen beim Neubau und der Modernisierung sowie die Förderung des Wohnungsneubaus im Rahmen der wachsenden Stadt Berlin. „Allein im Jahr 2015 hat die IBB Energieeinsparmaßnahmen in rund 3.400 Wohneinheiten finanziert. Dadurch wurden über 8000 Tonnen CO2 eingespart. Um diese Menge CO2 aus der Luft zu filtern, benötigt man ca. 80.000 Bäume. Das entspricht etwa 40 % des Baumbestands des Tiergartens“, führte Allerkamp weiter aus.

Aber auch innerbetrieblich wird Nachhaltigkeit in der IBB im Sinne von mehr Umweltschutz groß geschrieben. Gerade in den letzten zwei Jahren ist es dem Institut gelungen, die betrieblichen Verbräuche erheblich zu reduzieren. So konnte durch technische Maßnahmen der Verbrauch von Strom, Wasser sowie Papier deutlich reduziert werden. Die IBB hat dabei den Papierverbrauch seit 2008 von über 5 Millionen auf 2,4 Millionen Blatt Papier mehr als halbiert.

Nachhaltigkeit bedeutet aber nicht nur Umweltschutz bzw. die Förderung umweltschützender Maßnahmen. Als der Nachhaltigkeit verpflichtetes Unternehmen ist die IBB auch umfassend kulturell und sozial engagiert. Traditionell besonders aktiv ist das Unternehmen etwa bei Spenden und Sponsorings. Allein 2015 betrugen die Spenden an soziale Einrichtungen mehr als 50.000 Euro. Der Großteil von 11.000 Euro kam Geflüchteten in Berlin zugute. Dazu haben die Beschäftigten in der IBB noch rund 7.000 Euro individuell an Organisationen zur Unterstützung von Geflüchteten gespendet.

Nicht zuletzt misst die IBB ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der eigenen Belegschaft großes Gewicht bei. Dies wird deutlich auf verschiedenen Feldern wie zum Beispiel betriebliche Altersversorgung, Personalvertretungen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gesundheitsmanagement sowie einem hohen Aus- und Weiterbildungsniveau.

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