06.07.2015 , Berlin

IBB und Land starten Programm für Internationalisierung

Kleine und mittlere Berliner Unternehmen (KMU) mit Internationalisierungsplänen erhalten ab sofort noch mehr Unterstützung. Mit dem neuen „Programm für Internationalisierung – Förderung von KMU-Projekten“ (PfI-KMU) wollen die Investitionsbank Berlin (IBB), das Land und die Europäische Union vor allem KMU den Weg auf Märkte im Ausland erleichtern. „Die Erschließung neuer Märkte im Ausland steigern das Wachstumspotenzial der Unternehmen und bringen hohe Beschäftigungseffekte mit sich“, sagt Carmen Aberlein, Abteilungsleiterin Außenwirtschaftsförderung in der IBB.

Die Förderung läuft über nicht rückzahlbare Zuschüsse. Damit können zum Beispiel Teilnahme an Messen, Ausstellungen und Kongressen oder die Einstellung von Außenwirtschaftsassistentinnen und –assistenten finanziert werden. Besondere Zielgruppe sind Unternehmen und Maßnahmen, die den Zukunftsfeldern Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, Verkehr/Mobilität/Logistik, IKT, Medien sowie Kreativwirtschaft und Optik (einschließlich Mikrosystemtechnik) zuzurechnen sind. Wichtig: Der Eigenanteil, den das Unternehmen aufbringen muss, beträgt dabei 50 Prozent. Zudem werden nur Vorhaben gefördert, bei denen die Umsatz-, Ertrags- und Arbeitsplatzeffekte der Maßnahme in Berlin erwartet werden.

Als strategische Unterstützung für eine internationale Geschäftsausweitung steht außerdem das Förderprogramm Coaching BONUS zur Seite: Unternehmen, die eine Internationalisierung planen, erhalten für das themenbezogene Coaching Zuschüsse von bis zu 70 Prozent.

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