04.03.2015 , Berlin

Auftrieb für noch mehr Investitionen: Erster Berliner Wirtschaftsfördertag debütiert erfolgreich

Wirtschaftssenatorin und IBB-Chef ermuntern zur Nutzung von Fördermitteln

Mit ihrer Einladung zum 1. Berliner Wirtschaftsfördertag haben Senatswirtschaftsverwaltung und Investitionsbank Berlin am Mittwoch ins Schwarze getroffen. Mehrere Hundert Unternehmen haben das Informationsangebot im Atrium der IBB angenommen und informierten sich in hochkarätig besetzten Gesprächsrunden, bei individueller Beratung oder an den Messeständen über die breite Palette von Fördermitteln der öffentlichen Hand.

Von Darlehen, Investitionszuschüssen und Bürgschaften des Landes, Bundes oder der EU bis hin zu Wagniskapital für Start-ups: Fördermittel können maßgeschneidert von kleinen wie großen Unternehmen abgerufen werden – wenn man weiß, wie. Auf dem Wirtschaftsfördertag haben Experten aber nicht nur bewährte Instrumente wie die GRW-Mittel (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) erläutert. Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, stellte in ihrer Eröffnungsrede das von ihrer Verwaltung geplante Programm „Investitionszuschüsse 2.0“ erstmalig vor. Mit dieser Berliner Besonderheit will die Politikerin Unternehmen unterstützen, zum Beispiel aus der IT-Branche, aber auch aus dem Dienstleistungs- und Handwerksbereich, die bisher bei GRW-Anträgen nicht berücksichtigt werden konnten. Für das regionale Förderprogramm hat die Senatorin 35 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2016/2017 angemeldet.

„Die Berliner Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Auch in 2015 werden wir stärker zulegen als der Bundesdurchschnitt. Damit das so bleibt, wollen wir alles tun, um möglichst vielen Unternehmen zu ermöglichen, notwendige Investitionen zu finanzieren, Wachstum zu generieren, auf innovative Technologien zu setzen und neue Geschäftsfelder außerhalb Berlins und Deutschlands zu erschließen. Jeder Euro der öffentlichen Hand in die Wirtschaftskraft des Landes ist gut investiertes Geld, das sich in Arbeitsplätzen und Steuergeld auszahlt“, so Senatorin Yzer auf dem Wirtschaftsfördertag.

Anlass des Rundumangebots im Atrium der IBB ist der Beginn der Förderperiode 2014 bis 2020. Sowohl bei GRW, als auch bei europäischen EFRE- und ESF-Zuwendungen gelten aktuell neue Kriterien bei der Bewilligung der Anträge.

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB: „Mit der neuen Förderperiode ist die Weiterführung des bewährten Förderangebots für Berliner KMU und Gründer gesichert. Und nicht nur das: Zusätzlich gibt es eine Reihe von neuen Schwerpunktsetzungen und Neuerungen im Bereich des Förderangebots wie etwa bei der Internationalisierung oder der CO2-Reduzierung. Last but not least macht die neue Elektronische Antragsbearbeitung den Unternehmen die Antragstellung einfacher.“

Rund 850 Millionen Euro europäische Fördermittel stehen Berliner Unternehmen in der neuen Förderperiode für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung zur Verfügung. Hinzu kommen im Zeitraum bis 2020 rund 900 Millionen Euro aus dem GRW-Topf.

Ansprechpartner

Claudia Hamboch

Pressesprecherin

Senatsverwaltung für Berlin Wirtschaft, Technologie und Forschung

Telefon: 030 / 9013-7418