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07.02.2017

Berlin Trend

Keine Immobilienblase für Berlin in Sicht


der Datenkranz 2016 des statischen Amtes Berlin-Brandenburg liegt nun fast vollständig vor. Das Datenmaterial sowie aktuelle Konjunkturumfragen liefern die entscheidenden Hinweise: Nicht nur 2016 ist mit einem Wachstum von um die 3% für die Berliner Wirtschaft sehr gut gelaufen (Deutschland: 1,9%). Auch der Jahresauftakt 2017 dürfte wieder deutlich über dem Bundestrend verlaufen. Diese und viele weitere Aspekte der Berliner Wirtschaft finden Sie graphisch aufbereitete in unser aktuellen IBB-Publikation "Berlin Trend" vom Februar 2017, die wir Ihnen mit diesem Newsletter präsentieren.

 Ausgabe Februar 2017

Berliner Wirtschaftsentwicklung

BIP-Prognose 2017: 2,2%

Der Jahresauftakt 2017 dürfte mit 2,2% Wirtschaftswachstum im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal gut gestartet sein. Eingebettet in ein unruhiger werdendes internationales Konjunkturszenario könnte die Berliner Wirtschaft im weiteren Verlauf 2017 aber etwas an Schwung verlieren (2. Quartal 2017: +1,9%). Alles in allem werden die Wachstumsimpulse aus dem Baubereich und den unternehmensnahen Dienstleistungen jedoch stark genug sein, um ein Wirtschaftswachstum für das Gesamtjahr 2017 von 2,2% zu erreichen (Deutschland: 1,0%).

Steuern

Steuereinnahmen 2016: +8,4%

Überdurchschnittlich steigende Beschäftigtenzahlen und Umsätze in den Berliner Unternehmen auf der einen Seite führen auf der anderen Seite zu Rekordeinnahmen bei den Steuern des Landes Berlin. So sind die Steuereinnahmen in 2016 kräftig um 1,1 Mrd. EUR (+8,4%) auf 14,8 Mrd. EUR gestiegen.

Bauwirtschaft

Auftragsbestand Bauhauptgewerbe: An der Kapazitätsgrenze

Die Auftragsbücher der Berliner Bauunternehmen waren in 2016 mit 2,6 Mrd. EUR prall gefüllt. Dies entspricht einer Steigerung um 40,7% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt handelt es sich um den höchsten Auftragsbestand seit 16 Jahren. Viele Berliner Bauunternehmen arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze und müssen Personalbestand und Maschinenpark aufstocken.

Der Baubedarf ist weiterhin riesig und ein Ende ist auch 2017 nicht abzusehen, da der Zuzug von Menschen seit nunmehr fünf Jahren nicht nachgelassen hat.