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Berlin Konjunktur


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 Licht am Ende eines langen Tunnels

Zusammenfassung

Licht am Ende eines langen Tunnels

Die Berliner Wirtschaft erlitt 2020 einen deutlichen Corona-Dämpfer. Nach einer Erholung im Herbst befindet sich Berlin seit Dezember wegen rasch steigender Infektionszahlen und nicht mehr nachvollziehbaren Infektionsketten wieder in einem Teil-Lockdown. Neue, schneller übertragbare SARS-Cov-2 Coronavarianten und ein stockender Impffortschritt machen auch im ersten Halbjahr 2021 Restriktionen in Berlin nötig, die den Wirtschaftsaufschwung weiter verschieben. Doch die Eindämmungsmaßnahmen sind diesmal zielgerichteter als noch im Frühjahr 2020, so dass das Produzierende Gewerbe weiterarbeiten kann und der erneute wirtschaftliche Dämpfer deutlich moderater ausfällt. Für das Jahr 2021 kann mit gut 3% Wachstum gerechnet werden. Die wirtschaftlichen Niveaus des Jahres 2019 dürften erst zu Beginn des Jahres 2022 wieder erreicht werden.

Das Berliner Gastgewerbe ist besonders stark betroffen und die Umsätze brachen 2020 um die Hälfte ein. Jedoch kann Berlin sich auch in der Krise auf wettbewerbsfähige, spezialisierte Wirtschaftszweige stützen, insbesondere die Digitalwirtschaft und die Gesundheitswirtschaft. So verzeichneten die Informationsdienstleistungen (+11,5%) und die Informationstechnologie (+3,0%) in 2020 steigende Umsätze. Wegen der starken Nachfrage, vor allem nach Pharma- und Elektroprodukten, konnten die Berliner Industrieunternehmen 2020 ihre Umsätze um 2,1% steigern. Auch die Arbeit auf den Baustellen lief weiter und die Umsätze im Bauhauptgewerbe stiegen um 6,6% auf 4,8 Mrd. EUR.

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 Berlin Konjunktur (März 2021)