Grünes Licht für IBB Technologie-Entwicklungs-Fonds (TEF)

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat die IBB Technologie-Entwicklungs-Fonds GmbH & Co. KG (TEF) gegründet. Der neue Fonds unterstützt mit Mitteln der IBB die Entwicklung und Vermarktung von Erfindungen aus Berliner Hochschulen. Schwerpunkte sind  die Überbrückung von bestehenden Verwertungshindernissen und die punktuelle Weiterentwicklung mit einem klaren vermarktungsorientierten Fokus. „Beabsichtigt ist, bei ausgewählten Erfindungen mit großem wirtschaftlichem Potenzial die Verwertungserfolge durch gezielte Investitionen  zu steigern“, sagt Ulrich Kissing, Vorsitzender des Vorstands der IBB. Der Fonds ist mit einem Volumen von 10 Mio. Euro ausgestattet. In den Genuss von Mitteln aus dem Fonds können Erfindungen kommen, die von der ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin mbH betreut werden. Seit 2002 bewertet und vermarktet die ipal exklusiv die Erfindungen renommierter Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen.


„Die Berliner Hochschulen - einschließlich Charité - melden der ipal jährlich rund 180 Erfindungen, von denen etwa 10 Prozent grundsätzlich TEF-geeignet sind“, erklärt Kissing. Voraussetzung für die punktuelle Verwertungsunterstützung ist die Analyse und Bewertung einer geeigneten Erfindung mit Verwertungshemmnissen. Das Team der ipal prüft dabei, ob eine Investition Erfolg versprechend ist sowie zeitnah umgesetzt werden kann und prognostiziert das Vermarktungspotenzial. Bei der Untersuchung geht es vor allem um die technische Machbarkeit sowie das Chancen-/Risiken-Profil mit klaren Exit-Perspektiven, um die Erfindung in den Markt zu bringen. Als Partner des TEF trägt die ipal die Verantwortung für diesen neuen Weg der Verwertung.


Der Geschäftsführer der ipal, Dr. Dirk Dantz, unterstreicht die Vorteile der neuen Strategie. „Des Öfteren bekommen wir Erfindungen, die durch eine Weiterentwicklung ein Vielfaches an Wert für die Industrie gewinnen könnten. Durch gezielte Investitionen in diese vielversprechenden Projekte kann das Marktpotenzial also erheblich gesteigert werden.“ Geplant sind pro Jahr fünf neue Projekte mit durchschnittlich 200.000 Euro Investitionsvolumen. Die Verwertungserlöse fließen entweder als Einmalzahlungen über den Verkauf der Schutzrechte oder als langfristige Lizenzeinnahmen. Ebenso ist die Verwertung in der Form möglich, dass die Schutzrechte in eine Start-Up-Gesellschaft eingebracht werden.


Mit dem TEF präsentiert die IBB ein neues revolvierendes Förderinstrument, das den Transfer von innovativen Technologien in die wirtschaftliche Umsetzung unterstützt. Die seit 2002 bestehende zentrale Vermarktung der Berliner Hochschulerfindungen durch die ipal wird durch einen erfolgsorientierten Verwertungsweg ergänzt. Dies kommt nicht nur den Erfindern, Hochschulen und Unternehmen zu Gute, sondern stärkt nachhaltig den Wirtschaftsstandort Berlin.


Weitere Informationen über den TEF wie etwa Eckdaten des Fonds, Vorteile für Schutzrechtsinhaber und Unternehmen sowie zukünftig auch Technologieangebote des TEF finden Sie im Internet unter der Adresse:

 

http://www.ipal.de/de/dienstleistungen/ibb_tef/

 

 


Ansprechpartner für Rückfragen:


Investitionsbank Berlin   
Unternehmenskommunikation    
Uwe Sachs
Bundesallee 210
10719 Berlin
Tel.: (030) 2125 – 2950
uwe.sachs@ibb.de


ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin mbH
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ulrike.schulz@ipal.com

 

Berlin, den 4. Januar 2011

 

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