Netzwerkbildung Mittel- und Osteuropa
Die Chancen des vereinten Europas nutzen
Sie planen die Zusammenarbeit mit Partnern aus den dynamischen Wachstumsregionen Mittel- und Osteuropas (MOE)? Mit dem Förderprogramm „Netzwerkbildung Mittel- und Osteuropa“ unterstützen wir Sie bei der Umsetzung von Projekten, die der nachhaltigen Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Berlins mit den MOE-Regionen dienen. Ein zentraler Handlungsschwerpunkt liegt hierbei auf dem Ausbau grenzüberschreitender Kooperationen von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung erfolgt in der Regel über nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Anteilsfinanzierung.
Auf einen Blick:
- Unterstützung von Kooperationen
- Länderübergreifende Zusammenarbeit
- Anteilige Projektförderung
- Zuschuss zwischen 50 und 100 % (entsprechend der Zielgruppe)
Wer wird gefördert?
- Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und des Dienstleistungsbereichs sowie
- nicht gewinnorientierte Einrichtungen und
- öffentliche Träger der Wirtschaftsförderung.
mit Sitz in Berlin
Was wird gefördert?
Förderfähig sind Maßnahmen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den Regionen Mittel- und Osteuropas (einschließlich Südosteuropas), die folgende Ziele verfolgen:
- Aufbau eines wirtschaftsbezogenen MOE-Netzwerkes, insbesondere zur Unterstützung der Zusammenarbeit im Rahmen des interregionalen Netzwerks Oder-Partnerschaft,
- Ausbau der Kooperation zwischen Berliner Unternehmen und Unternehmen aus MOE-Ländern,
- Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich Technologietransfer zwischen Berliner Einrichtungen und Partnerinstitutionen in MOE-Ländern, insbesondere mit Bezug auf die Oder-Partnerschaft,
- Verbesserung der wirtschaftsbezogenen Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere zur Stärkung der Zusammenarbeit im Rahmen der Oder-Partnerschaft,
- Förderung von unternehmensbezogenen Kooperationsbörsen in den Berliner Kompetenzfeldern mit Partnern aus MOE-Ländern, sofern sie nicht über das Förderprogramm „Neue Märkte Erschließen“ finanzierbar sind,
- Gestaltung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes beiderseits der Oder.
Wie wird gefördert?
In Abhängigkeit von der Art des Endempfängers und des Projekts erfolgt die Ausreichung der Mittel:
- als Zuwendung in Form von nicht rückzahlbaren, zweckgebundenen Zuschüssen oder
- als Auftrag.
Zu welchen Konditionen?
Die Förderhöhe bei Zuwendungen richtet sich nach der Art des Vorhabens und wird für den jeweiligen Einzelfall festgelegt. Es gelten bei Anrechnung aller Förderanteile aus anderen Programmen folgende Höchstwerte:
- Gewerbliche und Dienstleistungs-KMU bis zu 50%
- Nicht profitorientierte Einrichtungen bis zu 80%
- Öffentliche Träger bis zu 100%
Was gibt es sonst noch zu beachten?
Bei dem Zuschuss handelt es sich in der Regel um eine „De-minimis“-Beihilfe.
Wie verläuft die Antragstellung?
Die Förderung erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens (1. Projektvorschlag und 2. Projektantrag):
- In der ersten Stufe der Antragstellung ist zunächst ein vollständiger Projektvorschlag zu erstellen. Die entsprechenden Vordrucke finden Sie im Download-Center. Die Einreichung bei der Investitionsbank Berlin erfolgt dann komfortabel in elektronischer Form mittels geschütztem Upload-Verfahren.
- Bei einer positiven Vorprüfung seitens der IBB wird Ihr Projektvorschlag an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen zur Feststellung des Landesinteresses weitergeleitet.
- Wird das Landesinteresse festgestellt, werden Sie zu einem Antragsgespräch eingeladen, bei dem das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen wird.
- Auf dieser Basis können Sie dann den Projektantrag einreichen.
Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Unsere Kundenberatung beantwortet nicht nur Fragen zum Programm, wir unterstützen Sie auch gerne bei der Antragstellung!
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Weitere Informationen zum Förderprogramm „Netzwerkbildung Mittel- und Osteuropa“
Antragsverfahren
Sie können Ihre Projektvorschläge und -anträge sowie alle zugehörigen Unterlagen im elektronischen geschützten Upload-Verfahren einreichen:
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Im Rahmen des „MOE-Netzwerkprogramms“ arbeitet die Investitionsbank Berlin (IBB) in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen (SenWTF).
Neue Märkte erschließen
Mit dem Förderprogramm „Neue Märkte erschließen“ unterstützt die IBB kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie wirtschaftsnahe Institutionen bei ihren Erschließungsmaßnahmen für neue ausländische Märkte mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen.
MOE-Club
Der im Jahre 2002 aus einer Initiative der Investitionsbank Berlin hervorgegangene MOE-Club hat sich zum etablierten Treffpunkt für Unternehmer und Politiker Mittel- und Osteuropas entwickelt. In privater Atmosphäre führt der MOE-Club potentielle Geschäftspartner zusammen und moderiert die Interessen seiner Mitglieder.