GRW (ehemals GA)

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)

Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) fördert bestehende Unternehmen, aber auch Existenzgründungen in der gewerblichen Wirtschaft. Die Mittel werden als Zuschuss vergeben. Mit GRW-Zuschüssen unterstützt die IBB im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Investitionsvorhaben zur Schaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen.

Auf einen Blick:

  • Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen
  • Entscheidungsgremium tagt 14-tägig
  • Kombinierbar mit anderen Förderangeboten
  • NEU: Antrag online einreichen mit dem eAntrag

Wer wird gefördert?

  • Berliner Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit vorwiegend überregionalen Absatz und

  • Existenzgründungen

soweit sie nicht unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen/Wirtschaftszweige fallen.

Was wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen:

  • Errichtungsinvestitionen
  • Erweiterungsinvestitionen
  • Diversifizierung der Produktion in vorher dort nicht hergestellte Produkte
  • Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses
  • Erwerb von unmittelbar mit der Betriebsstätte verbundenen Vermögenswerten, sofern die Betriebsstätte geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre und sofern die Vermögenswerte von einem Investor erworben werden, der in keiner Beziehung zum Verkäufer steht. Im Falle kleiner Unternehmen, die von Familienmitgliedern ursprünglicher Eigentümer oder von ehemaligen Beschäftigten übernommen werden, entfällt die Voraussetzung, dass die Vermögenswerte von Dritten, die in keiner Beziehung zum Käufer stehen, erworben werden müssen. Die Übernahme von Unternehmensanteilen gilt nicht als Erstinvestition.
     

Großunternehmen (GU):

Investitionen gemäß Art. 2 Nr. 51 AGVO einer Betriebsstätte in dem betreffenden Gebiet, d. h.:

  • Investitionen in materielle und immaterielle Vermögenswerte zur Errichtung einer neuen Betriebsstätte oder zur  Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit wie die früher in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist. 

Wie wird gefördert?

Die „GRW“-Mittel werden als Zuschuss vergeben. Investitionsvorhaben sind nur förderfähig, wenn sie ein Volumen von mindestens 10 TEUR umfassen.

Zu welchen Konditionen? 

  • Förderhöchstsätze für Betriebsstätten im C-Fördergebiet: Zuschuss bis zu 10 % für große, max. 20 % für mittlere bzw. max. 30 % für kleine Unternehmen
  • Förderhöchstsätze für Betriebsstätten im D-Fördergebiet: Zuschuss bis zu max. 200 TEUR in 3 Jahren für große, max. 10 % für mittlere bzw. max. 20 % für kleine Unternehmen

Die Höhe Ihres individuellen Fördersatzes ist u. a. von der Unternehmensgröße, Lage der Betriebsstätte, der Erfüllung der besonderen Struktureffekte und der Höhe anderer Subventionen abhängig.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

  • Nach Eingang Ihres mit den Pflichtangaben versehenen Antragsformulars können Sie mit Ihrem Investitionsvorhaben beginnen
  • Der Investitionszeitraum für das Vorhaben darf maximal 36 Monate betragen.
  • Die geförderten Wirtschaftsgüter müssen für mindestens 5 Jahre nach Abschluss des Vorhaben im Unternehmen verbleiben und die Dauerarbeitsplätze müssen ebenfalls mindestens 5 Jahre nach Abschluss des Vorhabens bestehen.

 

Wie verläuft die Antragstellung?

Nutzen Sie zur Antragsstellung bitte das Antragsformular. Der Antrag muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name und Größe des Unternehmens
  • Beschreibung des Vorhabens mit Darstellung des Beginns und des Abschlusses
  • Standort des Vorhabens
  • Kosten des Vorhabens
  • Art der Beihilfe (Zuschuss) und Höhe der für das Vorhaben benötigten öffentlichen Finanzierung

Der Antrag muss vor Beginn des Investitionsvorhabens bei der Investitionsbank Berlin gestellt werden. Bei der „GRW“ versteht man unter Beginn grundsätzlich den verbindlichen Abschluss eines zum Vorhaben zählenden Lieferungs- und Leistungsvertrages. Ab diesem Zeitpunkt können Sie mit Ihrem Investitionsvorhaben auf eigenes Risiko beginnen. Damit ist keine Zusage der Förderung verbunden.

  • In einen separaten Schreiben werden von uns die grundsätzliche Förderfähigkeit bestätigt und die für Ihr Vorhaben zusätzlich benötigten Unterlagen angefordert.

  • Nach Eingang dieser Unterlagen erstellen wir eine Beschlußvorlage zu dem Vorhaben.

  • Hierüber wird in der Regel in einem Förderausschuss entschieden.
  • Nach der Entscheidung erhalten Sie einen entsprechenden Zuwendungsbescheid.

  • Sobald die im Zuwendungsbescheid enthaltenen Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind, können die zugesagten Mittel ausgezahlt werden.

Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Unsere Kundenberatung beantwortet nicht nur Detailfragen zum Programm, wir unterstützen Sie auch gerne bei der Antragstellung!

 

NEU: Alternativ zum papiergebundenen Verfahren können Sie ab sofort auch das eAntrags-Verfahren nutzen, um Ihre Unterlagen online einreichen zu können. Zur Nutzung des eAntrags ist eine Registrierung notwendig. Sollten Sie sich bereits erfolgreich registriert haben, können Sie sich gleich am System anmelden.

Kundenberatung Wirtschaft

Haben Sie eine Frage zu unseren Programmen? Wir beraten Sie und vereinbaren einen Termin.

Telefon: 030 / 2125-4747
 

eAntrag

Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen:

Berliner Fördergebiete

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