QUAB

Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung (QUAB)

"Der Berliner Senat hat sich das Ziel gesetzt, Berlin bis zum Jahr 2050 durch eine weitgehend erneuerbare Energieversorgung, "smarte" Infrastrukturen und vor allem mit Hilfe einer verantwortungsbewussten Stadtgesellschaft zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln." Die Sanierung der Wohngebäude nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Diese Modernisierungsmaßnahme steht im Focus des Förderprogramms QUAB (Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen für Arbeitslose oder beschäftigungslose Jugendliche) .

Das Land Berlin fördert hier die Wärmedämmung der Außenwände an Wohngebäuden mit einem einmaligen Baukostenzuschuss in Höhe von 30 EUR/m² gedämmter Fläche.

 

Die Förderung ist gebunden an eine Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung für Arbeitslose oder beschäftigungslose Jugendliche, die von den bauausführenden Unternehmen für die Dauer der geförderten Baumaßnahme zu beschäftigen sind. Deshalb ist dieses Förderprogramm sowohl energie- als auch beschäftigungspolitisch sehr effizient, denn hier werden beispielhaft durch Investitionen in Energieeinsparung positive wirtschaftliche Effekte erzielt, mit dem zusätzlichen Vorteil der Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

Die IBB bewilligt Namens und im Auftrage des Landes Berlin auf der Grundlage der ermittelten förderfähigen Dämmfläche einen Baukostenzuschuss für die Wärmedämmung der Außenwände.

 

Nach Fertigstellung der Baumaßnahme zahlt die IBB auf der Grundlage der geprüften Schlussabrechnungsunterlagen entsprechend den Förderungsbedingungen den einmaligen Baukostenzuschuss an den Zuwendungsempfänger aus.

Wer wird gefördert?

  • Zuwendungsempfänger können Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) von Wohngebäuden sein.

Was wird gefördert?

  • Es wird die Wärmedämmung der Aussenwände von vor 1984 fertig gestellten Wohngebäuden, die dem Mietrecht oder der Rechtsform des Wohneigentums unterliegen, gefördert.

Wie wird gefördert?

  • Die Förderung erfolgt durch einen einmaligen Baukostenzuschuss in Höhe von max. 30 EUR/m² geförderter Dämmfläche.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

  • Die Baumaßnahmen dürfen erst begonnen werden, nachdem die IBB den Bewilligungsbescheid erteilt hat. Vor Bewilligung begonnene Maßnahmen sind nicht förderfähig.

  • Die IBB kann einen vorzeitigen Baubeginn zulassen. Bitte füllen Sie dazu ggf. den im Antrag enthaltenen entsprechenden Abschnitt aus.

  • Maßgeblich für den Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns ist nicht der tatsächliche Baubeginn der geförderten Maßnahmen, sondern der Zeitpunkt, zu dem der Vertragsabschluss für die Baumaßnahmen erfolgte (Unterschrift unter dem Bauvertrag).

  • Bei der Ausführung der Baumaßnahmen sind im angemessenen Verhältnis Arbeitslose oder beschäftigungslose Jugendliche einzusetzen. Deren Einsatz wird von der KEBAB gGmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen in Verbindung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt organisiert und koordiniert.

    Die Kosten für die Koordinierung und Betreuung durch die KEBAB gGmbH liegen bei
    2 % des ausgezahlten Zuschusses und sind nach Erlass des Bewilligungsbescheides durch den Eigentümer bzw. Bevollmächtigten direkt an die KEBAB gGmbH zu zahlen.

  • Das gewählte Dämmmaterial muss gewährleisten, dass die in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) genannten Werte zum Wärmedurchgangskoeffizienten der Außenwände nicht überschritten werden (vgl. IBB-Checkliste).

  • Bei der Planung und Ausführung der Baumaßnahmen sind die aktuellen ökologischen Baustoffanforderungen zu berücksichtigen.

  • Sofern das Gebäude bzw. die Woheinheit vermietet ist, verpflichtet sich der Vermieter unabhängig von den Kosten der Wärmedämmung eine Mieterhöhung max. in Höhe von 11% p.a. auf 30 EUR/m² geförderter Dämmfläche zu verlangen.

  • Beispiel: bewilligte, förderfähige Dämmfläche: 800 m² ; Wohnfläche: 1.000 m²

    Berechnung: 800 m² * 30,00 EUR/m² * 11% = 2.640,00 EUR

    Max. Mieterhöhung: 2.640,00 EUR/ 1000 m² Wfl./12 Mon = 0,22 EUR/m²Wfl./mtl.

 

Wie verläuft die Antragstellung?

  • Die Antragstellung erfolgt über die KEBAB gGmbH (Kombinierte Energiespar- und Beschäftigungsprojekte aus Berlin), bei der Sie auch das Antragsformular erhalten.

    Ihrem Antrag fügen Sie die erforderlichen Unterlagen (vgl. IBB-Checkliste) bei. Die vollständigen Antragsunterlagen werden von der KEBAB gGmbH aufbereitet und zur Prüfung und Bewilligung der IBB übergeben.

Ansprechpartner QUAB

KEBAB gGmbH
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin
Telefon: 030 / 6112-7912
Telefax: 030 / 618-1036
E-Mail: post@kebab-online.de

Antragsformulare

erhalten Sie online über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:

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